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Unsere Kommunen

Unsere Heimat ist eine Schatzkiste voller spannender Geschichten aus beinahe allen Epochen und vielen Freizeitmöglichkeiten.  

Über die Filter- und Kartenfunktion gibt es Tipps zu Ausflugszielen und zu Besonderheiten unserer Städte und Gemeinden. Im Anschluss haben wir für jede Stadt oder Gemeinde einen kurzen Steckbrief erstellt.  

Einen attraktiven Gesamtüberblick über den Rhein-Neckar-Kreis zeigt auch das Wimmelbild des Kreises, das mit sehr viel Liebe zum Detail vom Künstler Stephan Maria Glöckner gezeichnet wurde. Der Flyer kann über unseren Download Bereich heruntergeladen oder kostenfrei über freizeit@rhein-neckar-kreis.de  bestellt werden.   

Übrigens gibt es auch verschiedene Landkreisspiele des Rhein-Neckar-Kreises. Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

Ausflugsziele und Besonderheiten unserer Kommunen

Suchen Sie Wander- oder Radrouten, die durch einen bestimmten Ort oder in der Nähe vorbei führt? Diese finden Sie unter Rad & Touren oder Wandern & Führungen.    

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Steckbriefe zu unseren Kommunen

Am rechten Rheinufer gelegen, geht die Gemeinde auf eine fränkische Siedlung zurück. 946 als Luzheim erstmals erwähnt, ist die Wohngemeinde auch ein leistungsfähiger Gewerbestandort. Bei einem Spaziergang auf der Rheinpromenade fällt der Blick auf den Speyerer Dom. Tolle Freizeitmöglichkeiten bietet der Blausee mit einer weitläufigen Freizeitanlage und das Museum AUTOVISION mit der Science Arena begeistert an technischen Lösungen der Mobilität Interessierte. Der Vogelpark in der Nähe des Blausees gelegen ist ein netter Ausflug, besonders mit Kindern.

Die beiden Orte Eichtersheim und Michelfeld der 1972 gegründeten Gemeinde haben eine lange Geschichte. Überregional bekannt ist die beliebte Wohn- und Ausflugsgemeinde durch den Schlosspark, den vielen Großskulpturen des hier lebenden Künstlers Prof. Jürgen Goertz und den Veranstaltungen. Große Anziehungskraft haben der traditionelle Pfingstmarkt, die Highland Games, das Ritterturnier mit Mittelaltermarkt und die Schlossparkserenade des Rhein-Neckar-Kreises. 

Die attraktive Wohngemeinde hat eine sehr gute Infrastruktur mit vielen Freizeitmöglichkeiten bis hin zu einem beheizten Waldschwimmbad. War sie früher für die Tapetenherstellung bekannt, so bieten heute Handel, Handwerk, Landwirtschaft und Industrie moderne Arbeitsplätze. Sehenswert sind der alte Kirchturm (Wahrzeichen) mit Heil- und Kräutergarten sowie mehrere Fachwerkhäuser und das im alten Bahnhof untergebrachte Heimatmuseum.

 

Die Gemeinde hat viel zu bieten: gute Nahversorgung, ansprechende Wohngebiete und eine sehr gute Verkehrsanbindung. Kurz nach 1900 war der in Brühl ansässige Luftschiffbau der Fa. Schütte-Lanz ein großer Konkurrent des Zeppelins. Für die Naherholung lassen sich der Rhein und zahlreiche Anglerseen gut auf Fahrrad- und Spazierwegen erreichen. Ein sehr schönes Ausflugsziel ist die 400 Hektar große Kollerinsel, die man von Brühl aus mit der Fähre erreicht und die ein Rückzugsgebiet für Pflanzen und Tiere ist. 

 

Mittelständische Industrie, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe vereinen sich in Dielheim und seinen Gemeindeteilen mit schönen Wohngebieten, die in den letzten Jahren vermehrt erschlossen worden sind. In der Landwirtschaft spielt der Weinbau eine besondere Rolle. Die waldreiche Gemarkung ist Ziel zahlreicher Wanderer. Besonders der Weinpfad Kraichgau durch die Weinberge ist eindrücklich.

 

 

Schon von weitem sieht man die rot-gelb leuchtenden ehemaligen Porphyrsteinbrüche, die in den Wald eingeschnitten sind. Fast wie ein Wahrzeichen erinnern sie an die große Bedeutung der Steinhauerei zu Straßenbauzwecken. Heute bieten sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Im Weiler Schwabenheim überwindet eine Neckarschleuse über acht Meter Höhendifferenz.

 

Die Stadt mit dem Eber und dem Neckar im Wappen wurde durch den Fluss geprägt. Mit Fischerei, Schifffahrt und Holzwirtschaft fanden die Menschen früher ihr Auskommen, heute sind dort einige Weltfirmen zuhause. Die Altstadt mit Fachwerkhäusern ist sehenswert, viele Brunnen erinnern an die Geschichte.

 

Die Doppelgemeinde liegt zentral in der Metropolregion Rein-Neckar und verfügt über eine Neckarfähre ins benachbarte Ladenburg. Die beliebte Wohngemeinde mit Sport- und Freizeiteinrichtungen beherbergt auch Industrie und Gewerbe sowie landwirtschaftliche Betriebe. Zentrale Sehenswürdigkeit ist das Graf-von-Oberndorff-Schloss in Neckarhausen, das auf eine alte Thurn und Taxis'sche Posthalterei zurückgeht und einen Schlosspark im englischen Stil hat. Heute ist dort das Rathaus untergebracht.

 

 

Die Gemeinde im Kraichgau am Rande des Kleinen Odenwalds hat hohe Wohnqualität. Zudem ist sie attraktiv für die Naherholung. Moderne Industriebetriebe, Handel und Handwerk runden das Bild der guten Infrastruktur ab. Absolut sehenswert ist das Heimatmuseum im ehemaligen Fronhof, einem mustergültig restaurierten Fachwerkhaus aus dem Jahre 1718. 

 

Ursprünglich ein Bauerndorf und später von kleinen Handwerksbetrieben gekennzeichnet, ist die mit Heidelberg zusammengebaute Stadt heute dank guter Infrastruktur und vielen Freizeiteinrichtungen ein beliebter Wohnort. Bekannt ist sie vor allem als Standort der Rudolf-Wild-Werke, dem Weltmarktführer für natürliche Aromastoffe und Produzent des Getränks Capri-Sonne. Wahrzeichen ist der aus Backsteinen gemauerte 47,6 Meter hohe Wasserturm in der Ortsmitte. 

 

Ursprünglich war Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle des heute von hoher Wohnqualität geprägten Ortes im Kraichgau. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dominierte die Holzverarbeitung. Herstellung, Vertrieb und Verkauf von qualitativ hochwertigen und fair kalkulierten Möbeln stehen seither im Mittelpunkt. Internationalen Ruf genossen die hier hergestellten Holzbearbeitungsmaschinen. Die lange Handwerkstradition bescherte Eschelbronn den Beinamen Schreinerdorf. Ein sehr sehenswertes Schreiner- und Heimatmuseum befindet sich im alten Schulgebäude. Der öffentlich zugängliche Steinbruch Kallenberg birgt mit 30m hohen Steinwänden und dem Kallenbergsee das ein oder andere Abenteuer.

 

Dank seiner klimatisch günstigen und landschaftlich reizvollen Lage am Fuße des Königstuhls ist Gaiberg eine äußerst beliebte Wohngemeinde. Aufgrund seiner waldreichen Umgebung und Höhenlage mit herrlichen Ausblicken ist der Erholungsort auch ein Ausflugsziel für die umliegenden Städte. Hat früher die Landwirtschaft dominiert, so gibt es heute auch einige Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Gaiberg war früher als Himbeerdorf bekannt.  

 

Im idyllischen Laxbachtal liegt die mit rund 500 Einwohnern kleinste selbständige Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende Peterskirche, ursprünglich eine Wehrkirche. In ihr befinden sich spätgotische Fresken und eine Overmann-Orgel von 1804. Heddesbach zählt zum UNESCO Geo-Naturpark Neckar-Odenwald und ist mit seinem Wald ein beliebtes Wandergebiet an der Grenze zu Hessen.   

 

Inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar-Kreis ist Heddesheim eine attraktive Wohngemeinde mit einem hohen Freizeitwert und für Handel, Gewerbe und Dienstleistungen ein gefragter Standort. Das große Sport- und Freizeitzentrum mit Freibad und Badesee ist ein Besuchermagnet. Heddesheim war einst Deutschlands größte Tabakanbaugemeinde.

Auf der Gemeindegemarkung befindet sich mit 584m die "Stiefelhöhe" als höchste Erhebung im Rhein-Neckar-Kreis. Die attraktive Wohngemeinde im oberen Steinachtal liegt in einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft, die sich auf rund 120 km malerischen und gut markierten Wanderwegen in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit kennenlernen lässt. In den staatlich anerkannten Erholungsort kommen die Menschen der umliegenden Ballungsräume gerne zur Naherholung. Heiligkreuzsteinach ist bekannt für die Herstellung von Schachfiguren.

 

Auf der Gemarkung der aufstrebenden kleinen Kraichgaugemeinde, die Teil der Tourismusregion Brunnenregion ist, fließen fünf größere Bäche. Früher überwiegend landwirtschaftlich orientiert, hat sie mit ihren reizvollen drei Ortsteilen viel zu bieten. Neben ansprechenden Wohngebieten gibt es auch Gewerbe und kleinere Industriebetriebe, vor allem mit dem Schwerpunkt Metall, darunter ein bekannter Gartenmöbelhersteller. Ein Figurentheater, das für Kinder und Erwachsene spielt, ist hier beheimatet.

 

Die Stadt mit ihrem Freizeitzentrum Wiesensee ist vor allem in den Sommermonaten ein Eldorado für Wassersportler und Sonnenanbeter. Die sie umgebende reizvolle Landschaft mit Wander- und Radwegen sowie das milde Klima an der Bergstraße laden zur Naherholung ein. Ein wichtiges kulturelles Zentrum ist eine ehemalige Synagoge, die heute ein Museum zur Geschichte der Juden in Hemsbach beherbergt. In der familienfreundlichen Stadt befinden sich zahlreiche kleinere und mittlere Industrie- und Gewerbebetriebe.

 

Der Zusammenschluss der Gemeinden Großsachsen und Leutershausen hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Mit zahlreichen Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben ist die Gemeinde vor allem wegen seiner landschaftlich reizvollen und klimatisch günstigen Lage bekannt, die den Anbau von Wein und edlen Obstsorten erlaubt. Berühmt ist die Wallfahrt zur Schwarzen Madonna in Leutershausen; die ehemalige Synagoge ist heute besuchenswerte Kultur- und Begegnungsstätte. Als Besonderheit ziert das Hirschberger Rathaus ein Glockenspiel.

Die zentral gelegene Stadt ist mit vielen Gewerbe- und Industriebetrieben ein Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung. Die ausgezeichnete Infrastruktur lässt für alle Altersklassen kaum Wünsche offen. Weit über die Stadt hinaus bekannt ist das Erlebnis- und Freizeitbad "Aquadrom" sowie der zur Landesgartenschau 1991 angelegte Park. Weltberühmt ist sie durch die Motorsport-Rennstrecke "Hockenheimring". Seit 1932 finden hier Rennen statt.

Ilvesheim präsentiert sich als eine attraktive Wohngemeinde und ist vor allem bei jungen Familien beliebt. Gleichzeitig wird auch für ältere Menschen viel getan. Im ehemaligen Schloss ist seit 1868 die Staatliche Schule für Blinde und Sehbehinderte inklusive Internat untergebracht. Besonders bekannt ist die am Neckar gelegene Gemeinde durch den jährlichen Inselcup, der sich seit 1955 als hochklassiges internationales Fußballturnier etabliert hat und bei dem schon zahlreiche spätere Stars ihre ersten Sporen verdient haben. 

 

 

Die Gemeinde steht auf einem Hochgestade über den mehrere Meter tiefer gelegenen Rheinauen. Nur über eine Holzbrücke ist das ca. 450ha große Naturschutzgebiet "Ketscher Rheininsel" zu erreichen. Hier hat sich eine vielfältige Flora und Fauna mit seltenen Pflanzen, Vögeln und Schmetterlingen nahezu unverändert erhalten. Das Sport- und Kulturzentrum, mit seinem besonderen Wellenbad, verfügt über ein großes Einzugsgebiet. Das "Ketscher Backfischfest" ist eines der größten Volksfeste in Nordbaden. Die Gemeinde hat ihren Beinamen "Enderle" einem streitbaren Ketscher Schultheiß zu verdanken, der im 16. Jahrhundert gelebt haben soll.

Ladenburg war ehemals eine römische Garnisonsstadt mit dem Namen Lopodunum. Die älteste deutsche Stadt östlich des Rheins weist viele sehenswerte Zeugnisse einer über 1900-jährigen Geschichte auf. Römerstadt, mittelalterliche Fachwerkstadt, Bischofssitz, Heimat von Autopionier Carl Benz sind nur einige Attribute. Dabei ist die Stadt mit schönen Parks und Plätzen sowie ihrer tollen Lage am Neckar heute überaus lebendig und ein großer Schulstandort, an dem der Rhein-Neckar-Kreis die modernste Schule für behinderte Kinder in Baden-Württemberg unterhält.

Die nördlichste Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises an der Bergstraße besitzt erheblichen Freizeitwert. Es gibt mittelständische Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, aber auch Landwirtschaft und Weinbau. Ausgezeichnete Wandermöglichkeiten bestehen im rund 222 ha großen Erholungsgebiet "Naturpark Neckartal-Odenwald" sowie im natürlich erhaltenen Bergrücken am Rande des Odenwalds, mit herrlichen Ausblicken auf die Rheinebene bis hinüber zur Haardt. Da Laudenbach reich an Amphibien ist werden die Laudenbacher Bürgerinnen und Bürger gerne als Frösche bezeichnet. Die Verkehrsinsel am Anfang des Ortes wurde deswegen als Froschkonzert gestaltet. Eine alljährlich stattfindende Froschkerwe pflegt ebenfalls diese Tradition.

Leimen mit seinen Ortsteilen Gauangelloch und St. Ilgen ist eine begehrte Wohngemeinde mit vielen Sport- und Freizeiteinrichtungen. Großbetriebe wie HeidelbergCement mit dem Portland-Zementwerk und seinen Forschungseinrichtungen sowie Eternit haben sich angesiedelt. Vor allem gilt die Stadt als traditionsreicher Weinbauort. Das Rathaus mit Spiegelsaal befindet sich in einem 1792 erbauten Palais im klassizistischen Stil. Die St. Aegidius-Kirche im Stil der Romantik ist ein sehenswertes Kleinod. Der berühmte Wimbledon-Sieger Boris Becker ist heute Ehrenbürger seiner Heimatstadt.  

 

Ursprünglich waren die beiden Ortsteile Lobenfeld und Waldwimmersbach landwirtschaftlich geprägt. Heute ist die Gemeinde ein schöner Wohnort mit einigen Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben. Von überörtlicher Bedeutung ist die gemeinnützige Manfred-Sauer-Stiftung vor allem für Menschen mit Querschnittslähmung. Kulturhistorisch wichtig sind die Reste des im hohen Mittelalter gegründeten Klosters Lobenfeld mit einem wahren Schatz an Fresken in der Klosterkirche.

 

Dass der bekannte Wein- und Wallfahrtsort der Kultur sehr aufgeschlossen ist, davon zeugt der historische "Zehntkeller", vor dem die "Bacchantin" des Künstlers Jürgen Goertz steht. Im Fachwerkensemble befindet sich die moderne "Zehntscheuer" als Veranstaltungsort für Musik, Theater und Kabarett. Neben dem Wein - die Weingüter findet man in renommierten Weinführern - spielt der Sport eine große Rolle und der Fastnachtsumzug lockt jährlich Zehntausende an. Am letzten Sonntag im September findet bei der Wallfahrtskapelle auf dem 244m hohen Letzenberg alljährlich die Pferdewallfahrt statt.

 

International bekannt ist die Gemeinde als Fundort des ältesten europäischen Unterkiefers, der auf ein Alter von ca. 600.000 Jahre geschätzt wird. Er gehörte zu einem Menschen vom Typ "Homo heidelbergensis". Doch soweit der Fund in der Sandgrube zurückreicht, so jung fühlt sich die lebenswerte Gemeinde, in der auch einige Unternehmen des dienstleistungsorientierten Handwerks und Gewerbes angesiedelt sind. Für ein gutes Umfeld sorgen reichhaltige Kulturveranstaltungen sowie viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten.

 

Hier hat 1881 der erste erfolgreiche Kaiserschnitt der Neuzeit durch Prof. Kehrer stattgefunden. Heute ist Meckesheim mit seinem Ortsteil Mönchzell eine beliebte Wohngemeinde, die sich mit der Ortskernsanierung der letzten Jahre richtig fein gemacht hat. Handel, Handwerk und Dienstleistungsbetriebe bieten Arbeitsplätze. Die Ruine der Martinskirche reicht bis in die fränkische Zeit zurück. An der Elsenzbrücke befindet sich das Denkmal zu Ehren von Kurfürst Carl Theodor.

 

Die Gemeinde mit den Ortsteilen Rettigheim und Tairnbach liegt inmitten grüner Wiesen und großer Waldflächen im Kraichgau. Weinanbaugebiete mit hervorragender Lage rechtfertigen die Bezeichnung "Weindorf". Durch die in den letzten Jahren noch besser ausgebaute Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung gilt Mühlhausen als attraktive Wohngemeinde, vor allem auch für junge Familien. Die Gemeinde hat viele kulturelle und sportliche Freizeitmöglichkeiten zu bieten.

 

Die lebenswerte Kleinstadt im Kraichgau hat eine bewegte Vergangenheit, die mit dem Steinernen Haus, der Stadtkirche St. Salvator, der Totenkirche und dem fünfeckigen Turm bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten präsentiert. Die Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen, es gibt verarbeitendes Gewerbe, aber auch Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Die ausgedehnten Wälder laden auf gut ausgebauten und gut beschilderten Wegen zu Radtouren und Wanderungen ein.

 

Mit seiner malerischen Lage am Neckar und den Fachwerkhäusern und Gassen in der Altstadt ist Neckargemünd ein beliebtes Touristenziel. Dazu trägt auch der Dilsberg, mit seiner Burgruine und dem Burgstollen, bei. Ein Anziehungspunkt auf dem Dilsberg ist das Kulturzentrum Kommandantenhaus des Rhein-Neckar-Kreises. Das Berufsbildungswerk Neckargemünd der SRH ist ein wichtiger Bildungsträger. Dessen zwei Privatschulen kümmern sich um körperbehinderte sowie hochbegabte Kinder und Jugendliche. Der gebürtige Julius Menzer (1846 - 1917), Besitzer einer Weingroßhandlung, hat als Erster Weine aus Griechenland nach Deutschland eingeführt.

 

Das Mitglied der Tourismusregion Brunnenregion hat sich als kleine Gemeinde zu einem beachtlichen Gewerbestandort entwickelt. Viele schöne Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild. Beeindruckend ist die Burg Neidenstein mit mittelalterlichem Bergfried und Burggraben sowie einer Vorburg. In dieser ist heute das Heimatmuseum untergebracht. Die Burg Neidenstein ist in Privatbesitz des bedeutendsten Kraichgauer Freiherren-Geschlechtes, der Ritter von Venningen.

 

Neulußheim

Die jüngste selbständige Gemeinde (1711/1821) im Rhein-Neckar-Kreis, bekannt für Spargelanbau, liegt sehr verkehrsgünstig. Viel zur positiven Entwicklung haben die Umgehungsstraßen und die Schnellbahntrasse Mitte der 1980er Jahre beigetragen. Sehenswert ist das Turmuhrenmuseum im Dachgeschoss der alten Schule. Das Kulturzentrum Alter Bahnhof ist ebenso von überregionaler Bedeutung wie die zusammen mit Altlußheim betriebene Freizeitanlage Blausee.

Die hübsche Wohngemeinde mit guter Infrastruktur ist vor allem bekannt durch ein großes Unternehmen der Medizintechnik und der Textilbranche sowie einem Outlet-Store. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen. Für das im benachbarten Leimen stehende Zementwerk fördert HeidelbergCement Kalksteine über eine Materialseilbahn aus dem Steinbruch, der bundesweit als Beispiel für gelungene Renaturierung Aufmerksamkeit erregt. Im Steinbruch finden jedes Jahr vielbesuchte Theateraufführungen auf einer Freilichtbühne statt.

 

 

In der zentral gelegenen und beliebten Wohngemeinde gibt es neben Dienstleistungs-, Handwerks- und Handelsunternehmen auch Landwirtschaft, wobei der Tabak- und der Spargelanbau dominieren. Umgeben vom Hardtwald zeichnet sich der Ort durch das größte zusammenhängende Inland-Sanddünengebiet Deutschlands aus. Hier befindet sich nicht nur die höchste Binnendüne Süddeutschlands, sondern die Gegend erschlossen durch den Dünenrundweg, zählt zu den letzten Rückzugsgebieten für seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Dem Hardtwald mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern haben die Oftersheimer ihren Spitznamen zu verdanken: "Kienholzknorre".

 

 

Die Wohngemeinde verfügt über einen ausgezeichneten Zugang zu den wirtschaftlichen Ballungszentren. Seit Beginn der 1930er Jahre bis zu Anfang des 21. Jahrhunderts zählte Plankstadt zu Deutschlands größten Anbaugemeinden für Tabak. Die in Schwetzingen gegründete Privatbrauerei Weldebräu hat hier ihren Produktionsstandort. Im seit 1967 existierenden Vogelpark finden exotische und einheimische Vogelarten ihr Zuhause. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist der 1907 in Betrieb genommene Wasserturm.

 

Mit 250 ha Rebland ist sie die Stadt mit der größten Rebanbaufläche im Rhein-Neckar-Kreis. Eine leistungsfähige Wirtschaft und ein abwechlungsreiches Freizeitangebot sind ein Plus der verkehrsgünstig gelegenen Kommune. Überregional bekannt sind die katholische Kirche als "Dom des Angelbachtals", das Winzermuseum und der Tierpark. Die Tongrube "Unterfeld" ist eine Fossilfundstätte von internationaler Bedeutung auf Rauenberger Gemarkung. Zwei fossile Kolibrifunde sind mit einem Alter von über 30 Millionen Jahren die ältesten ihrer Art.

Reichartshausen liegt im Kraichgau, am Rande des kleinen Odenwaldes inmitten einer herrlichen Landschaft, die zum Wandern, Radfahren oder Schwimmen einlädt. Der Name Reichartshausen geht auf das Jahr 1100 zurück, in dem ein Ort namens "Richardshusen" erstmals urkundlich erwähnt wird. Die familienfreundliche Ortschaft wächst stetig, nicht zuletzt dank der eigeninitiierten Kinderbetreuung, des einmaligen Kinderrestaurants sowie der Grundschule.
Der im Gemeindewald Reichartshausen angelegte überregionale Naturfriedhof "Ruhehain unter den Eichen" ist einer der ersten seiner Art in der Metropolregion. Die Gestaltung und Organisation werden unabhängig und in Eigenregie in der Gemeinde verwirklicht.
Die unter Denkmalschutz stehende Karl-Ludwigs-Eiche ist ca. 350 Jahre alt und hat eine stolze Höhe von 26m, bei einem Durchmesser in Brusthöhe von 1,15m. Weit über die Ortsgrenzen hinaus ist Reichartshausen für sein Freibad bekannt. Als mittlerweile "markantes" Highlight gilt der 4. Sonntag im Oktober (Kerwe) mit seiner "Schauhinrichtung", welche vom Centeni Comite durchgeführt wird.

 

Das frühere schmucke Bauerndorf, daran erinnert das Heimatmuseum in einem der schönsten Fachwerkgebäude, ist heute eine lebendige, vielseitig strukturierte Wohngemeinde. Trotzdem spielt der Anbau von Spargel, durch Klima und Boden begünstigt in ausgezeichneter Qualität, eine ganz wichtige Rolle. Das galt bis 2010 auch für den Tabak, an den heute vor allem der Spargel- und Tabaklehrpfad erinnert. 1978 gelang in einer Kiesgrube der Fund eines Schädelfragmentes. Der homo erectus reilingensis wird auf 300.000 Jahre geschätzt. 

Sandhausen ist eine Wohngemeinde mit sehr guter Infrastruktur. Bis vor wenigen Jahren war es als große Hopfenanbaugemeinde bekannt. Geblieben ist davon die Hopfendemonstrationsanlage, aus deren Hopfen jedes Jahr zusammen mit der Welde-Brauerei in Plankstadt das Sandhäuser Spezialbier gebraut wird. Fast verschwunden ist allerdings der Tabakanbau. Schon der Ortsname weist auf eine überregional wichtige Besonderheit hin. Hier befindet sich eine große Binnendüne. 

 

Die Entwicklung der Stadt begann erst mit der Ansiedlung von wallonischen Glaubensflüchtlingen, nachdem das namengebende 1142 gegründete Zisterzienserkloster, Hauskloster der pfälzischen Kurfürsten, aufgelöst worden war. Sehenswerte Reste sind das Klostertor, das Mönchsrefektorium, heute die ev. Stadtkirche, und die romanische Hühnerfautei, eines der ältesten profanen Gebäude in Baden-Württemberg. Die Hühnerfautei war wahrscheinlich Sitz eines Steuerbeamten, bei dem Geld oder Naturalien abgegeben werden mussten. 

 

Der staatlich anerkannte Erholungsort Schönbrunn ist beliebt als Naherholungsziel und liegt inmitten des Naturparks Neckartal-Odenwald. Zahlreiche markierte Wanderwege laden ein zu Spaziergängen mit herrlichen Aussichten ins Neckartal. Die reizvolle Lage aller vier Ortsteile und die weitgehend lärmfreie Landschaft machen die Gemeinde zu einer beliebten Wohngemeinde. Eine Reihe von Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen mit gespurten Langlauf-Loipen im Winter runden das Angebot ab. 

 

Die inmitten von Rebhängen gelegene Strahlenburg überragt Schriesheim. Die Stadt ist alljährlich im Frühjahr Schauplatz des achttägigen "Mathaisemarktes", das erste Frühlings- und Weinfest der Region. Auch der nach historischem Vorbild angelegte "Madonnenberg" verweist auf die große Tradition des Weinbaus. Interessant sind die Grube Anna-Elisabeth, ein über 700 Jahre altes Silber- und Vitriol-Bergwerk, welches von Frühjahr bis Herbst für Besucher geöffnet ist.

Schwetzingen - die Spargel- und Festspielstadt. In Schwetzingen treffen nicht nur Lebenslust und Gartenkunst, sondern auch musikalische und kulinarische Hochgenüsse aufeinander. Das Herzstück bildet die Sommerresidenz mit ihrem prächtigen Schlossgarten, einer der schönsten Gartenanlagen Europas. Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt, präsentiert sich die Innenstadt und der Schlossplatz lädt im mediterranem Flair mit seinen zahlreichen Cafés vortrefflich zum Verweilen ein. Parallel zur Festspielzeit locken die lokalen Restaurants mit Köstlichkeiten rund um den berühmten Schwetzinger Spargel. Das königliche Gemüse, Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals im Schwetzinger Schlossgarten angebaut und einst der kurfürstlichen Tafel vorbehalten, kann heute täglich frisch vom Feld auf dem Spargelmarkt, bei der Spargelfrau am Schlossplatz, in den Hinterhöfen der Schwetzinger Altstadt oder direkt von den Bauernhöfen erworben werden.

Die Stadt mit den meisten Ortsteilen (12) hat unglaublich viel zu bieten: Das Auto- und Technik-Museum mit dem Überschallflugzeug Concord und dem IMAX 3D-Kino, die Themen & Badewelt mit der größten Sauna der Welt, eines der modernsten und attraktivsten Fußballstadien bundesweit, die Burg Steinsberg - ein Meisterwerk staufiger Baukunst mit einzigartigem achteckigen Bergfried - oder das bundesweit einzige speziell Friedrich dem Großen gewidmete Museum "Lerchennest". Die Hochburg der deutschen Demokratie- und Freiheitsbewegung von 1848/49 ist Schulstadt für das gesamte Umland. Wichtige Einrichtungen des Kreises befinden sich dort, darunter Gesundheitseinrichtungen, die AVR und das Kulturzentrum Stiftskirche Sunnisheim.

Wegen der idyllischen Lage an der Grenze zwischen Kleinem Odenwald und Kraichgau ist der malerische Ort und seine Gemarkung vor allem von Wanderern ein gern besuchtes Naherholungsziel. Vorbildlich ist die kleine Gemeinde zusammen mit ihren Bürgern durch ihr Projekt BürgerEnergiedorf.

 

Die sandreiche Gemarkung bietet ideale Voraussetzungen für Anbau von Spargel, was die "Spargelgemeinde" zu einem der größten Anbauorte überhaupt macht. Ganz modern ist er Industrie- und Gewerbepark, in dem sich ein Servicecenter des Software-Giganten SAP befindet. Ebenfalls weit über die Region hinaus bekannt sind das Veranstaltungszentrum Harres, das sowohl für Tagungen und Kulturveranstaltungen sowie viele Sportarten zu nutzen ist, und natürlich der 1997 gegründete Golf Club St. Leon-Rot. Die Erholungsanlage St. Leoner See ermöglicht jede Art von Wassersport. Eine besondere Attraktion ist die Wasserski-Seilbahn.

 

In der ehemaligen freien Reichsstadt befinden sich heute Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, von Handwerk, Handel und Dienstleistung. Fachwerkhäuser und historische Wirtschaftshöfe erinnern an die Vergangenheit, die neugotische katholische Pfarrkirche "Unserer Lieben Frau" aus dem Jahr 1868 hat mit 65 Metern den höchsten Kirchturm im Kraichgau. Das schöne Umland steht teilweise unter Natur- und Landschaftsschutz. Der Jüdische Friedhof ist ein geschütztes Kulturdenkmal.

 

Obwohl in der Stadt viele namhafte Firmen ansässig sind, ist Walldorf weltweit bekannt als Heimat des Software-Unternehmens SAP. Neben weiteren Firmen der Informationstechnologie gibt es auch Hardware- und Maschinenbau. So befindet sich die Heidelberger Druckmaschinen AG mit ihrem Werk in Wiesloch/Walldorf. Der Walldorfer Spargel wird sehr gern gegessen und meist direkt vermarktet. Bei den Autofahrern ist das Walldorfer Autobahnkreuz der A5 und der A6 bekannt. Vom armen Walldorfer Metzgersohn zum reichsten Mann Amerikas brachte es der Walldorfer Johann Jakob Astor im 18. Jahrhundert.

 

Die größte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises mit rund 43.000 Einwohnern wird überragt von zwei Burgen. In der Nähe des ehemaligen kurfürstlichen Schlosses dehnt sich der größte Exotenwald Deutschlands mit seinen berühmten Mammutbäumen aus. Weltweit anerkannt ist der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof. Um die vielen dicht stehenden Fachwerkhäusern gruppieren sich eine moderne Stadt und die Weltfirma Freudenberg. Für die besondere Lebensqualität sprechen das mediterrane Flair, das Freizeitbad Miramar, der Waidsee und die herrliche Lage an der Bergstraße. Von Kaiser Joseph II. wird der Satz überliefert: "Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden".

Die landschaftlich schöne Lage zwischen den bewaldeten Höhen der Neckartalberge und den fruchtbaren Fluren des Kraichgaus, eine gute Infrastruktur und die Erschließung von Baugebieten machen die Gemeinde zu einer attraktiven Wohngemeinde. Sowohl Landwirtschaft, daran erinnern noch das Hofgut und Schloss Langenzell, als auch kleinere Betriebe haben ihre Berechtigung. Die Reste einer Villa rustica, eines römischen Gutshofs, zählen zu den interessantesten Ausgrabungen im Kreis. Das Heimatmuseum widmet sich der Geschichte und insbesondere dem Handwerk der Ziegelherstellung. 

 

Wiesloch

Die schon im Mittelalter bedeutende Stadt mit Mauern und Türmen, sowie einem jüdischen Friedhof, ist heute vor allem durch die weltweit agierende Heidelberger Druckmaschinen AG bekannt. Viele weitere Unternehmen sorgen für Propsperität. Schon immer war Wiesloch ein Zentrum des Weinbaus. Der Winzerkeller ist der größte Weinerzeuger der Badischen Bergstraße und des Kraichgaus. Das Psychatrische Zentrum Nordbaden hat hier seine Heimat. Bei Autofans genießt die Stadt einen besonderen Ruf: Die Stadtapotheke war die erste "Tankstelle" der Welt. Bei ihrer legendären Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim hat Bertha Benz das Reinigungsmittel "Ligroin" getankt.

 

Der staatlich anerkannte Luftkurort im Odenwald ist ein beliebtes Naherholungs- und Wintersportziel. Die Lage im Naturpark Neckartal-Odenwald ermöglicht abwechslungsreiche Wanderungen. Bei genügend Schnee sind drei Langlauf-Loipen gespurt. Eine schöne Fernsicht und einen herrlichen Rundblick bietet der 41 Meter hohe Aussichtsturm "Teltschik-Turm" auf dem Schriesheimer Kopf in 530 Metern Höhe. Immer ein Erlebnis sind die Fastnachtsfeuer mit Feuerrädern am Fastnachtsdienstag.

 

Die Gemeinde mit Tradition ist heute mit vielen Einrichtungen in Sport, Bildung und Erziehung vorbildlich. Bundesweit bekannt ist der Ort durch das moderne Trainingszentrum des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Zudem befindet sich hier das Dietmar-Hopp-Jugendförderzentrum. Dachsenfranz heißt das lokale, sehr erfolgreiche, Bier welches in Zuzenhausen gebraut wird. Zuzenhausen war u.a. Drehort für den amerikanischen Spielfilm "Ich war eine männliche Kriegsbraut" mit Cary Grant.