Ländliche Idylle in Dielheim - Balzfeld (Foto: Beate Otto )

Rundtour Wiesloch

Diese Radtour führt uns überwiegend in der Ebene auf sehr gut ausgebauten und beschilderten Radwegen entlang der Bachläufe des Leimbachs und des Waldangelbachs. Nur zwischen Balzfeld und Eschelbach, nach dem Balzfelder Tierpark, ist ein "Kraichgauer Buckel" zu erklimmen. Doch der herrliche Ausblick, bei schönem Wetter bis in den Odenwald, und die anschließend Abfahrt entschädigen für diese Anstrengung. Wir durchqueren idyllische Ortschaften und herrliche Wald- und Wiesenlandschaften.

 


Schwierigkeit

mittel


Strecke

33,0 km


Dauer

2:21 h


Aufstieg

270 m


Abstieg

274 m

Blick auf den Tierpark Balzfeld und den Odenwald (Beate Otto)

Blick auf den Tierpark Balzfeld und den Odenwald

Ländliche Idylle in Dielheim - Balzfeld (Beate Otto)

Ländliche Idylle in Dielheim - Balzfeld

Tabakscheune in Dielheim - Balzfeld (Beate Otto)

Tabakscheune in Dielheim - Balzfeld

Blick auf Balzfeld und den Odenwald (Beate Otto)

Blick auf Balzfeld und den Odenwald

Waldangelbach in Rauenberg (Beate Otto)

Waldangelbach in Rauenberg

Speedy Bacchus in den Wieslocher Weinbergen (Beate Otto)

Speedy Bacchus in den Wieslocher Weinbergen

Blick vom Bussierhäusle Wiesloch in die Weinberge und zum Gaiberg (Beate Otto)

Blick vom Bussierhäusle Wiesloch in die Weinberge und zum Gaiberg

Leimbach zwischen Wiesloch und Dielheim (Beate Otto)

Leimbach zwischen Wiesloch und Dielheim

Fachwerkhäuser in Rotenberg (Dorothea Burkhardt)

Fachwerkhäuser in Rotenberg


Start

Bahnhof Wiesloch-Walldorf


Ziel

Bahnhof Wiesloch-Walldorf


Wegbeschreibung

Der Bahnhof Wiesloch-Walldorf ist Ausgangspunkt unserer Rundtour. Wir begeben uns auf den Radweg in Richtung Wiesloch und durchqueren die Große Kreisstadt entlang des Leimbachs. Der Streckenabschnitt dieser Rundtour führt vom Bahnhof Wiesloch-Walldorf bis nach Balzfeld entlang der Radroute Leimbachroute, die entsprechend mit einem eigenen Logo beschildert ist.

In Wiesloch führt uns unser Weg an den Resten der alten Stadtmauer vorbei. Drei Türme mit unterschiedlicher Bauart sind erhalten. Der "Runde Turm", heute ist dort das Lokal "Langens Turmstuben" hineingebaut, der "Sauermilchhaffe" wie er im Volksmund genannt wird und der dritte Turm, das "Dörndl". Es beherbergt heute das sehenswerte Städtische Museum mit den Schwerpunktthemen Bergbau und Archäologie, welche die Stadt prägen. Die Stadt steckt voller interessanter Geschichten. Ganz in der Nähe befindet sich zum Beispiel auch die "Älteste Tankstelle der Welt". Die Handy-Stadtführung "Wiesloch - sehen, hören und genießen!" verrät Ihnen mehr. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten verführen ebenso zu einem verlängerten Aufenthalt. Am Kultur- und Kongresszentrum „Palatin“ in Wiesloch gelangen wir auf einen Fuß- und Radweg, der uns am jüdischen Friedhof vorbei in Richtung Dielheim führt. Der Weg liegt auf den ehemaligen Bahngleisen, abseits von Hauptverkehrs- straßen und Lärm und führt durch eine grüne Idylle dem Naturschutzgebiet "Fuchsloch/Sauerweisen". Auf einem Hügel dahinter sehen wir das stillgelegte Bergwerk am Kobelsberg. 

In der Weinbaugemeinde Dielheim angekommen, folgen wir weiter der Leimbachroute. Die Strecke führt uns vorbei am alten Bahnhof, wo heute ein ambitioniertes Amateurtheater regelmäßig zu unterhaltsamen Aufführungen einlädt. Der breite und sehr gut ausgebaute Rad- und Fußweg führt uns an zahlreichen Rastmöglichkeiten vorbei. Kurz vor Horrenberg erscheint die neue Hochwasserschutzanlage Unterhof. In Balzfeld verlassen wir die beschilderte Leimbachroute und den Leimbach und folgen der Radwegbeschilderung Tierpark Balzfeld. Wir überqueren die Kreisstraße (K 4271) in Richtung Tairnbach, radeln vorbei an der idyllischen Balzfelder Kapelle und der alten Tabakscheune, um nach rechts auf die Eschelbacher Straße abzubiegen, die nach der Unterführung der A6 den Tierpark in Balzfeld erreicht. Wie wäre es mit einer kleinen Pause? Der Tierpark ist über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Das montägliche Scheelribbchenessen im Sommer mit Live Musik lässt ganze Busgesellschaften anreisen.    

Nach dem Tierpark sehen wir linker Hand einen steilen Pfad der auf die Kohlplatte bis zum Kopfwald hoch führt. Das ist die konditionelle Herausforderung des Tages, die uns jedoch mit einem herrlichen Blick bis zum Odenwald belohnt. Wir umrunden den Kopfwald nach links und gelangen so über den höchsten Punkt unserer Tour bergab nach Sinsheim - Eschelbach. Ein gut ausgeschilderter Radweg führt uns durch die Wohngebiete zum Ortsausgang in Richtung Eichtersheim. Der Radweg verläuft nun parallel zur Straße (B 292) am Eschelbach entlang, vorbei an einem Reiterhof bis nach Eichtersheim. Hier mündet der Eschelbach im Waldangelbach. Weiter geht es entlang eines gut ausgebauten Fuß- und Radweges, der uns von der Bundesstraße weg führt. Das nächste Ziel der Tour ist die Weinbaugemeinde Mühlhausen. 

Mit etwas Zeit im Gepäck lohnt sich ein Abstecher zum Eichtersheimer Schlosspark (Angelbachtal) mit Wasserschloß. Der Schloßpark ist ein sehr beliebter Veranstaltungsort für zahlreiche überregional bekannte Feste und Märkte. Die jährlich stattfindenden Highland Games und der Mittelaltermarkt sind nur zwei Beispiele. Eine weitere Besonderheit, die das ganze Jahr über in Angelbachtal - Eichtersheim zu besichtigen sind, sind die Großplastiken vom ortsansässigen und überregional bekannten Künstler Jürgen Goertz. Auch auf dem angrenzenden Friedrich-Hecker-Platz, hier steht das Geburtshaus des gleichnamigen Revolutionärs, und am Kreisel sind weiter Skulpturen zu sehen.

Nach dem Abstecher verfolgen wir wieder unsere Rundtour in Richtung Mühlhausen. Der gut ausgebaute Fuß- und Radweg entlang des Waldangelbachs führt uns auf herrlichen Pfaden durch die Kraichgauer Kultur- und Auenlandsschaft.   

Mühlhausen ist ebenso wie Angelbachtal Weinanbaugebiet. Unser Route verläuft unterhalb der Weinberge und so ab und zu lässt sich ein Blick auf die Weinberge erhaschen. Fast übergangslos erreichen wir im Anschluss Rauenberg - Rotenberg.

Hier werden wir vom Anblick der Burg Rotenberg begrüßt. Die Burg Rotenberg diente im Mittelalter dem Keller (Verwalter) des Hochstifts Speyer. Der Verwaltungssitz war 1338 so wichtig, das Rotenberg Stadtrechte erhielt. Die Jugendburg, wie die Burg Rotenberg heute auch genannt wird, ist heute eine hervorragende Anlaufstelle für Gruppenaufenthalte jeglicher Art. Rotenberg mit seinem historisch Stadtkern und schmucken Fachwerkhäuser, zeigt sich in der Adventszeit besonders heimelig. Kein Wunder, dass der eintägige Weihnachtsmarkt mittlerweile immer mehr Gäste aus dem Umland anzieht.

Auf ebener Strecke führt uns nun der Radweg entlang des Angelbachs zur Weinbaugemeinde Rauenberg. Der Tierpark Angelbachtal mit Restaurant lockt mit einer kleinen Pause. Kurz darauf führt uns unsere Route ganz in der Nähes des Winzermuseums Rauenberg vorbei (an der Hauptstraße links abbiegen). Dieses Kleinod ist jeden 1. Sonntag im Monat von 14h-17h geöfnet. Sie werden von der Größe und der Anzahl der Exponate überrascht sein.

In der Stadtmitte führt die Route nun westlich über Wohnstraßen auf dem geradeverlaufenden Weg zu den Aussiedlerhöfen. Weiter geht es bis zur Bundesstraße, um dann rechts abzubiegen. DerRadweg führt unter der A6 an der Ortschaft Frauenweiler vorbei und über einen Feldweg gelangen wir wieder zurück an unseren Startpunkt, zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf.

Alternativroute (kleine Abkürzung) mit einem kurzen Abstecher in die Weinberge

Während der gesamten Routenbeschreibung ist immer wieder von den Kraichgauer Weinorten die Rede, doch die Weinberge verstecken sich in den Hügeln die wir umfahren. Um einen kleinen Ein- und Ausblick auf die Weinberglanschaft zu erhalten, empfehlen wir folgende Alternative.   

In Rauenberg bleiben wir bis zum Kreisel auf der Straße "In den Märzwiesen", danach geht es gerade aus weiter in die Dielheimer Straße bis diese sich gabelt, hier halten wir uns rechts entlang der Straße "Stockswiesen. Dieser Weg führt uns über den Kreisel, unter der A6 hindurch, direkt zu den Wieslocher Weinbergen. In diesem herrlichen Naturschutzgebiet vorbei an den Hängen der Weinberge bringt uns der landwirtschaftliche Weg direkt zur Winzerrast und zum Winzerkeller Wiesloch. Am Winzerkeller rechter Hand vorbei lohnt es sich den Hügel bis zum Aussichtspavillon "Bussierhäusle" zu erklimmen. Ein herrlicher Ausblick auf den Gaiberg und bis in die Rheinebene hinein belohnen den Aufstieg. Wie wäre es mit einer kleinen Weinverkostung der regionalen Weine in dieser schönen Atmosphäre? Der Winzerkeller verkauft täglich, außer sonntags. Über die Johann-Philipp Bronner-Straße (benannt nach dem Wieslocher Weinbaupionier) und die Hauptstraße vorbei an der alten Baumkelter gelangen wir direkt auf die Leimbachroute, die uns wieder zurück zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf führt

 

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