Blick in die Wolfsschlucht (Foto: )

HW 27 - Seligenstadt - Waldbrunn - Bad Rappenau

Seligenstadt – 12 km – Babenhausen – 7,6 km – Schaafheim – 14,6 km – Breuberg – 12,4 km – Bad König – 13,2 km – Würzberg – 12,9 km – Ober - Sensbach – 19,4 km – Oberdielbach – 4, 5 km – Zwingerberg – 18,0 km Bargen – 15,6 km – Bad Rappenau


Schwierigkeit

mittel


Strecke

134,1 km


Dauer

35:00 h


Aufstieg

2969 m


Abstieg

2854 m

Blick in die Wolfsschlucht ()

Blick in die Wolfsschlucht

Schloss Babenhausen (Stadt Babenhausen)

Schloss Babenhausen

Burg Breuberg (Odenwald Tourismus GmbH)

Burg Breuberg

Odenwald Therme Bad König (Odenwald Therme Bad König)

Odenwald Therme Bad König

Odenwald Therme Bad König (Odenwald Therme Bad König)

Odenwald Therme Bad König

Schloss Bad König (Haselburg-müller (Diese Datei ist unter den Creative Commons-Lizenzen Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert, 2.5 generisch, 2.0 generisch und 1.0 generisch lizenziert.)

Schloss Bad König

Momarter Eiche (Stadt Bad König)

Momarter Eiche

Röm. Wachtturm "Vogelherdschlag" (Stephanie Herbener)

Röm. Wachtturm "Vogelherdschlag"

Bad Rappenau Wasserschlosss - im Winter ()

Bad Rappenau Wasserschlosss - im Winter

Zwingenburg ()

Zwingenburg

Bad Rappenau Schlosspark - das Bad im Blütenmeer ()

Bad Rappenau Schlosspark - das Bad im Blütenmeer

Kurpark Bad Rappenau mit Kurparksee ()

Kurpark Bad Rappenau mit Kurparksee

RappSoDie - Saunagarten (Alex Beck)

RappSoDie - Saunagarten

Bad Rappenau Gradierwerk - gesunde salzhaltige Luft atmen ()

Bad Rappenau Gradierwerk - gesunde salzhaltige Luft atmen

Lavendellabyrinth ()

Lavendellabyrinth


Start

Seligenstadt


Ziel

Bad Rappenau


Wegbeschreibung

Seligenstadt: Schon zur römischen Zeit hier ein großes Kastell, an dessen Stelle in fränkischer Zeit der königliche Meierhof Obermühlheim stand. Einhard – der Sekretär und Biograph Karls des Gr oßen – brachte die Gebeine der 304 in Rom gestorbenen Märtyrer Petrus und Marzellius von Steinbach bei Michelstadt nach Obermühlheim. Ihnen zu Ehren baute er eine große Basilika. Der Baubeginn war in den Jahren 831 - 834. Die Basilika wurde im 13., 18. und 1 9. Jh. umgebaut. 1953 wurde das ursprüngliche Bauwerk wieder hergestellt. Das „Rote Schloss“ ist ein Überrest des staufischen Kaiserpalastes von 1240. Reste der alten Stadtbefestigung sind noch vorhanden. Zierburg aus dem Ende des 17. Jh. vor der Stadt. 15 01 - 1525 war der Maler Matthias Grünewald Bürger von Seligenstadt.

Babenhausen: Zuerst im Besitz der Herren von Münzenberg, 1458 - 1736 den Grafen von Hanau - Lichtenberg gehörig und deren Residenz, hierauf zum Kürfürstentum Hessen - Kassel, 1810 an das Großherzogtum Hessen - Darmstadt. 1925 Stadtrechte Schloss, die ehem. Wasserburg der Grafen von Hanau, war später Kaserne. Gut erhaltene Stadtmauer mit zwei Türmen, schöne Fachwerkhäuser, in der Stadtkirche, Wandmalereien, im Chor Gruft der Grafen von Hanau mit Schnitzaltar aus der Schule Tilmann Riemenschneider.

Schaafheim: Es gehörte erst zur Grafschaft Hanau, dann zum Kurfürstentum Hessen - Kassel und kam 1810 zu Hessen - Darmstadt. Schönes Fachwerk Rathaus mit Pranger. In der Nähe der Wartturm von 1492.

Burg Breuberg: Vermutlich von der Abtei Fulda zum Schutz ihrer Besitzungen errichtet und um 1200 erstmals erweitert. Dann im Besitz des Geschlechts der Reiz (von Lützelbach), Konrad R. nennt sich 1229 „de Bruberc“. Nach dem Tode seines Urenkels Eberhard um 1320 Besitz aufgeteilt unter die Schwiegersöhne Graf Rudolf von Wertheim und Gottfried von Eppstein. Letzterer vererbte weiter an Grafen von Erbach, die an die Grafen von Wertheim verkauften, so dass diese 1497 - 1556 alleinige Besitzer der Herrschaft Breuberg waren . Heute ist das Land Hessen Eigentümer der Burg. Sehr gut erhaltene mächtige Burganlage mit zwei massiven, alleinstehenden Verteidigungsbollwerken im südwestl. Zwinger. Der Hauptteil des Ausbaues geschah durch die Grafen von Wertheim im 15./16. Jh. Im äußeren Schlosshof links nach dem Hauptportal der Johann - Kasimir - Bau von 1613 mit dem Rittersaal und Museum. Anschließend ein Renaissance - Wohngebäude und das ehem. Zeughaus mit der Figur des Armbrustschützen. Im Zentralbau der Burg der Turm, das Burgverlies, ein 80 m tiefer Brunnen, die Schlosskapelle, verschiedene Wohngebäude ( jetzt Jugendherberge) und der 25 m hohe Bergfried mit umfassendem Rundblick.

Neustadt: An die 1378 verliehen Marktgerechtigkeit erinnert das 1646 aufgerichtete, 1788 und 1949 erneuerte Holzkreuz mit Schwert (Zeichen des Königsbannes) und Hand (eigentlich Handschuh als Zeichen des Marktrechtes). Nördl. des Ortes die Wolfenmühle und die Rosenbach Mühle, Renaissancebauten aus dem 17. Jh.

Rimhorn: Im Ort der Prettlack’sche Hof. Kirche aus dem 11. Jahrhundert.

Bad König: Bis 1806 Regierungssitz der Grafschaft Erbach - Schönberg mit Schloss der Fürsten Erbach - Schönberg. 1900 zwei kohlensaure Eisenquellen entdeckt, später weitere sechs. Entwicklung zu einem bedeutenden „Stahlbad“. Kurzentrum mit Thermal - Bewegungsbad.

Würzberg: Südl. des Dorfes die gut erhaltene Badanlage eines Römer - Kastells am röm. Limes.

Zwingenberg am Neckar: Über der Ortschaft erhebt sich die gut erhaltene gleichnamige Burg. Erste Anlage aus dem 12. Jh. 1236 erstmals erwähnt als Besitz der Herren von Zwingenberg, welche die Burg als Lehen der Grafen von Hohenlohe inne hatten. Ihr Geschlecht starb im 15. Jh. aus. 1363 als Raubritterburg zerstört. 1364 Wiederaufbau durch den Pfalzgrafen und Erzbischof von Mainz. 1406 wurden die Herren von Hirschhorn mit der Burgruine belegt und bauten 1410 eine neue Burg. 1808 kaufte der Großherzog Karl Friedrich von Baden die Burg, Seitdem ist sie im Besitz des Großherzoglichen Hauses. 1820 - 1845 wurde sie gründlich erneuert und laufend ausgebaut. Den Rittersaal schmücken Wappen der früheren Besitzer. Hinter der Burg zieht die romantische Wolfsschlucht hoch.

Bad Rappenau: Name von „Rabansaue“. 1356 wurde Konrad von Helmstadt mit einem Teil des Dorfes belehnt. Dieses Grafengeschlecht führte den Namen Raban und als Wappentier einen Raben. Seit 1592 Besitz der Reichsfreiherrn von Gemmingen, die hier ein Wasserschloss erbauten. 1806 an Baden, 1822 wurden in 180 m Tiefe mächtige Salzlager entdeckt. Bau einer Saline, Entwicklung zum Solbad mit Soleschwimmbad.

Quelle: www.odenwaldklub.de

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