Martinskapelle, Meckesheim (Foto: Beate Otto )

Martinskapelle in Meckesheim

Meckesheim

Etwa 700 Meter nordöstlich von Meckenheims Ortskern befindet sich die Ruine der St.Martinskirche. Sie wurde im 7. oder 8. Jahrhundert, also in der fränkischen Besiedlungszeit, auf einem römischen Ruineplatz erbaut. Diese Kapelle übernahm im Mittelalter sowohl die Funktion als Wallfahrtsstätte als auch als Pfarrkirche. Das Gelände um die Martinskirche wurde über 1.000 Jahre als Begräbnisstätte benutzt, bis 1817 ein neuer Friedhof in der Talaue entstand.

Erhalten sind von der Kirche nur die Mauern des quadratischen Chores mit einem spitzbogigen Triumphbogen, sowie ein auf das Jahr 1501 datiertes Fenster. Sie wurde wahrscheinlich während des 30-jährigen Krieges zerstört, die Überreste wurden als Friedhofskapelle genutzt.  

1997 wird die Martinskapelle restauriert und die Einfriedungsmauer wird gesichert. Allerdings steckt der Sockel der Gedenkstätte durch Hangerosion inzwischen 1,50 m tief im Boden.

Das Gelände ist ganzjährig geöffnet und eine Tafel vor Ort informiert ausführlich über die Geschichte der Kapelle.

Martinskapelle, Meckesheim (Beate Otto)

Martinskapelle, Meckesheim

Martinskapelle, Meckesheim  (Beate Otto)

Martinskapelle, Meckesheim

Martinskapelle, Meckesheim (Beate Otto)

Martinskapelle, Meckesheim

Martinskapelle in Meckesheim
Luisenstraße
74909 Meckesheim

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